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Thailand: Mit Blockchain gegen Steuerhinterziehung

Aktualisiert: 23. Mai 2019


Steuerhinterziehung und Geldwäsche sind zwei Argumente, die Bitcoin-Gegnern oft schnell einfallen, wenn es darum geht, gegen die Kryptowährung zu argumentieren. Schließlich sei es die dezentrale (und damit in gewissem Sinne staatenlose) Struktur, die die Technologie für solche Vergehen besonders attraktiv mache. Dabei wird allzuoft übersehen, dass die Bitcoin Blockchain tatsächlich nicht anonym ist – vielmehr ist sie pseudo-anonym, die Transaktionen sind gar transparent. Letztlich kann jeder offiziell einsehen, wann und in welcher Höhe Transaktionen auf der Blockchain stattgefunden haben. Lediglich die Urheber sind nicht ganz so leicht zu identifizieren, doch auch das ist möglich.

Die Regierung in Thailand kündigte an, künftig ein Blockchain-System zu nutzen, um damit das Problem der Steuerhinterziehung anzugehen. So verwendet die thailändische Regierung die Technologie, auf der Bitcoin und andere Kryptowährungen basieren, zum finanziellen Schutz des Staates.

Auch im Bereich Kryptowährungen gibt sich Thailand relativ kulant. Wer in Thailand mit Kryptowährungen handelt, muss eine Steuer in Höhe von 15 Prozent zahlen. Herausgeber neuer Kryptowährungen müssen sich in Thailand zudem bei der Finanzaufsichtsbehörde melden, bevor sie ihren Betrieb aufnehmen. Zudem entwickelt die Zentralbank eigene Kryptowährung.

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